Mieterstrom in der WEG

Ein Dach, viele Eigentümer. Erst Klarheit, dann Beschluss.

Mit PV und Speicher deckt Ihre WEG ca. 60–70 % des Strombedarfs im Haus selbst. Teilnehmende Haushalte sparen im Beispiel ca. 250 € pro Jahr, die Gemeinschaft erhält laufende Erlöse. Die Anlage betrifft das Gemeinschaftseigentum, der Stromvertrag die einzelne Wohnung – beides bereiten wir verständlich für Ihre Versammlung auf.

  • Autarkie ca. 60–70 %mit PV und Speicher
  • ca. 250 € pro JahrErsparnis je Haushalt (Beispiel)
  • Freiwillige Teilnahmejede Wohnung entscheidet selbst
  • Persönliche Betreuungvon der Planung bis zum Betrieb

Die Entscheidung auf einen Blick

Was muss die WEG entscheiden?

Worüber entscheidet die Gemeinschaft – und worüber später jede Wohnung selbst?

Ebene 1 · Gebäude

Die Gemeinschaft entscheidet

1. BeschlussDachnutzung und bauliche Veränderung für die Anlage.
2. KostenInvestition, Folgekosten und ihre Verteilung.
3. BetriebWer betreibt, wartet und versichert die Anlage?

Ebene 2 · Wohnung

Jeder Haushalt entscheidet selbst

4. VertragMieterstromangebot, Preis, ergänzender Strom – freie Entscheidung.

Ein Anlagenbeschluss macht niemanden automatisch zum Mieterstromkunden.

Rechnet sich das für uns?

So könnte sich Mieterstrom für Ihre WEG lohnen

Sie müssen die Investition nicht kennen: Aus Wohneinheiten oder Dachfläche ergibt sich eine empfohlene PV- und Speichergröße – und daraus Grünstrom, Autarkie, Einnahmen der WEG und die Ersparnis der Bewohner.

%

Autarkie = Anteil des Strombedarfs im Haus, der aus PV und Speicher gedeckt wird. Je höher das Ziel, desto größer Anlage und Speicher.

    Beispielwerte Unverbindliche Beispielrechnung mit Beispielpreisen und simuliertem Stundenprofil über zwölf Monate – kein Angebot und keine Ertragszusage. Die tatsächliche Verteilung von Kosten und Einnahmen ergibt sich aus Beschluss und Gesetz.

    Annahmen anpassen: Verbrauch und Teilnahme

    kWh/Jahr

    %

    Investition, Strompreise und Betriebskosten sind aktuelle Beispielwerte von Mieterstrom Süd. Ihr genaues Angebot rechnen wir mit den Daten Ihres Gebäudes.

    Kostenanteil genauer berechnen (Miteigentumsanteile)

    Wichtig: § 21 WEG kennt mehrere Kostenregeln – je nachdem, wer zustimmt und wer die Anlage nutzt. Der Rechner prüft keine Mehrheiten und ersetzt keine juristische Prüfung im Einzelfall.

    Varianten im Vergleich

    Drei Wege – vier Fragen.

    Wer investiert, wer beliefert, was muss beschlossen werden – und was bleibt offen?

    Gemeinschaft investiertDritter investiertGemeinschaftliche Gebäudeversorgung prüfen
    Wer investiert?Die Gemeinschaft – Kosten und Nutzungen nach geprüftem Beschluss und GesetzEin Partner; die WEG stellt das Dach bereitJe nach Vereinbarung – Gemeinschaft oder Partner
    Wer beliefert?Ein festgelegter Mieterstromlieferant mit vollständiger VersorgungDer Partner bzw. ein beauftragter LieferantSolarstromanteile im Gebäude; den übrigen Strom bezieht jeder Haushalt selbst
    Was muss beschlossen werden?Bauliche Veränderung, Investition, Kosten- und NutzungsverteilungDachnutzung, Laufzeit, Pflichten und RückbauAnlage, Aufteilungsschlüssel und Messkonzept
    Was bleibt offen?Teilnahme der Bewohner, laufende Kosten im BetriebHöhe einer möglichen Dachpacht, VertragsdetailsMessung und Verträge unterscheiden sich vom klassischen Mieterstrom

    Ablauf

    Von der Eigentümerversammlung zum laufenden Betrieb

    Ein klarer Prozess mit persönlicher Begleitung.

    1. 1

      Erstberatung

      Ihre Fragen und Ziele klären

    2. 2

      Analyse

      Gebäude, Potenzial und Varianten

    3. 3

      Beschlussvorlage

      Unterlagen für die Eigentümerversammlung

    4. 4

      Umsetzung

      Planung, Installation und Inbetriebnahme

    5. 5

      Laufender Betrieb

      Abrechnung, Service und Reporting

    Streitpunkte – offen erklärt

    Ein Eigentümer möchte nicht investieren

    So gehen wir vor: Kostenverteilung und Nutzungsrechte müssen zum konkreten Beschluss passen.

    Wohnungen stehen leer

    So gehen wir vor: Ertragsannahmen mit niedriger Teilnahme rechnen.

    Einige wohnen selbst, andere vermieten

    So gehen wir vor: Bewohnerrollen im Mess- und Vertragsplan getrennt aufzeichnen.

    Wichtige Unterlagen

    Für die Versammlung – zum Ausdrucken.

    • Gebäudedaten
    • Vergleich der Modelle
    • Investition und Folgekosten
    • Dachnutzungs- und Betreiberrolle
    • Messplan
    • Bewohnerinformation
    • Offene Rechtsfragen

    Häufige Fragen

    Alle Fragen ansehen

    Der Stromvertrag ist eine gesonderte Entscheidung – jede Wohnung entscheidet selbst.

    Nein. Rechtsgrundlage, Beschluss und Nutzungen sind zu prüfen.

    Wir können Technik, Wirtschaftlichkeit und Ablauf in der Versammlung erläutern.

    Eine gute Vorlage zeigt auch, was noch nicht entschieden werden kann.