Vergütung und Verträge
Bestehende Einspeisevergütung und Verträge prüfen, bevor etwas geändert wird.
PV-Anlage bereits vorhanden
Viele Bestandsanlagen können Strom im Haus nutzbar machen. Manchmal ist die bisherige Einspeisung oder Eigenversorgung aber die bessere Ausgangslage. Entscheidend sind Vergütung, Messung, Stromverbrauch und Umbaukosten.
Heute ↔ mögliche Variante
Wählen Sie den heutigen Betrieb und verschieben Sie, wie viel Solarstrom künftig im Haus ankommen könnte.
Annahme inklusive nachgerüstetem Speicher (ca. 1 kWh je kWp), der Mittagsüberschüsse in den Abend verschiebt. Wie viel tatsächlich im Haus ankommt, hängt von Lastprofil und Teilnahme ab.
Beispielwerte Energiemengen als Szenario. Ein finanzieller Mehrwert erscheint erst mit Ihrer Vergütung und Ihren Kosten.
% der Erzeugungnur bei „Eigenverbrauch + Überschuss“
% der Erzeugungnur bei „Schon Lieferung im Haus“
ct/kWhaus dem Vergütungsbescheid
ct/kWhnach Reststrom und Abgaben
€/JahrMessung, Abrechnung, Betrieb
€Zähler, Schrank und Speicher
Prüfpunkt: Das Inbetriebnahmejahr allein bestimmt keine rechtssichere Förderung. Änderungen an bestehenden Anlagen und Vergütungsansprüchen prüfen wir fachlich.
Was müsste sich ändern?
Ein virtueller Summenzähler kann eine Möglichkeit sein. Ein physischer Umbau kann anders bepreist sein. Keines ist automatisch die richtige Antwort.
Bestehende Einspeisevergütung und Verträge prüfen, bevor etwas geändert wird.
Zustand, Restlaufzeit und mögliche Erweiterung der Anlage.
Welche Zähler gibt es, wo ist Platz, wer betreibt die Messung?
Wer betreibt die Anlage, wer liefert den Strom im Haus?
Wie viele Haushalte könnten realistisch teilnehmen?
Wie werden Treppenhaus, Aufzug oder Wärmepumpe zugeordnet?
Drei Wege ab heute
Die Anlage läuft wie bisher; wir dokumentieren, warum ein Umbau aktuell keinen Mehrwert bringt.
Mehr Strom kann im Gebäude genutzt werden, wenn Umbau, Verträge und laufender Betrieb passen.
Mehr PV, Speicher oder Laststeuerung erst rechnen, wenn ihr Zusatznutzen gegenüber den Kosten klar ist.
Typische Fälle
So gehen wir vor: Opportunitätskosten der umgeleiteten kWh berücksichtigen.
So gehen wir vor: Aufwand vor dem Wirtschaftlichkeitsvergleich aufnehmen.
So gehen wir vor: Bisherigen Eigenverbrauch und Wärmeeffekt gesondert erhalten oder bewerten; Strom nicht doppelt zuteilen.

Strukturiert und transparent
Das hängt von Anlage und Änderung ab; vorab prüfen.
Nur, wenn der Zusatznutzen seine Kosten trägt.
Das passende Messkonzept ergibt sich aus Bestand und Netz-/Messstellenbedingungen.