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Mieterstrom in der Praxis: Ein typisches Projekt Schritt für Schritt
Die kurze Antwort
Ein typisches Projekt durchläuft sechs klar definierte Phasen. Von der Erstberatung bis zur Inbetriebnahme vergehen meist drei bis sechs Monate. Eigentümer und WEG müssen sich um keinen der technischen Schritte kümmern. Nach der Inbetriebnahme betreuen wir das Projekt dauerhaft weiter.
Wie läuft ein Mieterstromprojekt in der Praxis konkret ab? Dieser Beitrag begleitet ein typisches Projekt von der ersten Anfrage bis zum laufenden Betrieb.
1. Beratung und Erstanalyse
Am Anfang steht ein unverbindliches Gespräch, in dem wir Ihre Immobilie und Ihre Ziele kennenlernen. Anhand von Dachfläche, Ausrichtung und grober Verbrauchsstruktur geben wir eine erste Einschätzung zum Potenzial.
2. Technische und wirtschaftliche Analyse
Im nächsten Schritt erstellen wir eine detaillierte technische Planung und eine transparente Wirtschaftlichkeitsrechnung – die Grundlage für Ihre Entscheidung oder den Beschluss Ihrer Eigentümerversammlung.
3. Konzept und Vertrag
Nach der Entscheidung finalisieren wir das technische Konzept und die vertraglichen Rahmenbedingungen, etwa zu Dachpacht, Ertragsbeteiligung und Betreibermodell.
4. Umsetzung
Wir koordinieren alle beteiligten Gewerke – von der Installation der Anlage über die Messtechnik bis zur Anmeldung bei Netzbetreiber und Marktstammdatenregister.
Bei einem Mehrfamilienhaus mit 24 Wohneinheiten dauerte die reine Installationsphase in einem unserer Projekte rund drei Wochen, ohne Einschränkung der laufenden Stromversorgung.
5. Betrieb und 6. Betreuung
Nach der Inbetriebnahme übernehmen wir dauerhaft Wartung, Abrechnung und Kundenservice für Ihre Mieter. Sie behalten über regelmäßige Berichte stets den Überblick, ohne selbst operativ eingebunden zu sein.
Fazit
Ein Mieterstromprojekt folgt einem klar strukturierten, wiederholbaren Prozess. Genau das macht es für Eigentümer, WEG und Investoren so planbar und risikoarm.