Anwendungsfall: größere Wohnanlagen

Viele Wohnungen brauchen mehr als ein großes Solardach.

Bei Wohnanlagen entscheiden Anschlüsse, Messpunkte, Lasten und tägliche Abläufe darüber, wie das Projekt aufgebaut wird. Wir prüfen die Gebäude einzeln und planen die Prozesse für den gemeinsamen Betrieb.

  • Gebäude einzelnAnschlüsse und Messpunkte prüfen
  • Wechsel als AlltagEin- und Auszug mitplanen
  • Professioneller Betriebinkl. Abrechnung und Service
  • Freigabenklare Verantwortung je Schritt

Lageplan und Anlagenkonzept

Was gehört wirklich zusammen?

Beispielanlage aus drei Häusern mit unterschiedlichen Netzanschlüssen. Klicken Sie auf ein Haus.

Lageplan einer Wohnanlage mit drei Häusern und PV-Anlagen

Beispiel

Haus A · 24 Wohnungen

  • Netzanschluss: eigener Hausanschluss
  • PV auf dem Dach
  • Wärmepumpe: nein
  • Allgemeinstrom: Treppenhaus, Aufzug
  • Zähler: teils neu, teils alt

Prüfen: Platz im Zählerschrank für zusätzliche Messung.

Eine Leitung im Lageplan ist noch kein zulässiger gemeinsamer Lieferweg.

Teilnehmer und Messkonzept

Je Gebäude eigene Zähler – die Struktur muss gestufte Umsetzung und Wechsel erlauben.

PV-Anlage(n)
Gebäude A
Gebäude B
Gebäude C
  • Erzeugungszähler (je Anlage)
  • Hauszähler (je Gebäude)
  • Wohnungszähler (je Teilnehmer)
  • Allgemeinstrom (z. B. Treppenhaus)

Vom Bewohnerwechsel her planen

Die Ausnahme ist hier Alltag. Ein Projektplan muss sie beherrschen.

  1. 1Wohnungszähler liefert Messwerte
  2. 2Zuordnung: Solarstrom + Reststrom
  3. 3Rechnung: Mieterstromlieferant

Typische Herausforderungen

Drei Herausforderungen – drei Antworten

Mehrere Netzanschlüsse

So gehen wir vor: Gebäude- und Netzstruktur prüfen, bevor ein gemeinsames Konzept entsteht.

Uneinheitliche Zähler

So gehen wir vor: Technische und wirtschaftliche Messvarianten vergleichen; den Messstellenbetreiber einbeziehen.

Viele Kontaktpersonen

So gehen wir vor: Einheitliche, verständliche Bewohnerkommunikation und ein klarer Stromservice.

Verantwortung je Schritt

Vom Plan in den Regelbetrieb

Klicken Sie auf einen Schritt: Wer gibt frei – und welches Ergebnis liegt dann vor?

Freigabe durch
Eigentümer bzw. Verwaltung
Ergebnis
Gebäude-, Zähler- und Anschlussliste

Anlage in Bausteine zerlegen

Gebäude für Gebäude statt Pauschalquote

Für jedes Gebäude entsteht eine Projektkarte mit offenen Fragen und technischem Prüfstatus – keine zusammengezogene Gesamt-Eigenverbrauchsquote.

Gebäude A

€/Jahr

Gebäude B

€/Jahr

Gebäude C

€/Jahr

Prüfpunkt: Gebäudeverbund, Kundenanlage und gebäudeübergreifende Lieferung lassen sich nicht allein aus der Nähe der Häuser ableiten. Ein physischer oder virtueller Summenzähler ist eine geprüfte Variante, keine Voraussetzung für alle Modelle.

Häufige Fragen

Alle Fragen ansehen

Eine gestufte Umsetzung kann sinnvoll sein; Mess- und Vertragskonzept müssen sie erlauben.

Zählerstand, Vertrag und Schlussabrechnung werden im Betrieb verarbeitet.

Mehr Erzeugung und Skaleneffekte stehen komplexerer Messung und Kommunikation gegenüber.

Eine Anlage ist fertig, wenn auch Anmeldung, Wechsel und Rechnung funktionieren.