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Virtueller Summenzähler einfach erklärt

Die kurze Antwort

Der virtuelle Summenzähler ersetzt einen früher notwendigen physischen Summenzähler. Er berechnet den Gesamtverbrauch rechnerisch aus den einzelnen Wohnungszählern. Das spart Installationsaufwand, besonders bei bestehenden Gebäuden. Er macht die Nachrüstung bestehender PV-Anlagen für Mieterstrom deutlich einfacher.

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Der virtuelle Summenzähler ist eines der wichtigsten technischen Messkonzepte im Mieterstrom – und einer der Gründe, warum sich auch bestehende Photovoltaikanlagen oft unkompliziert für Mieterstrom nutzen lassen.

Das klassische Problem

Früher war für Mieterstromprojekte häufig ein zusätzlicher physischer Summenzähler notwendig, der den gesamten Gebäudeverbrauch erfasst. Der Einbau eines solchen Zählers ist aufwendig und in bestehenden Gebäuden manchmal technisch kaum umsetzbar.

Die Lösung: rechnerische Summierung

Beim virtuellen Summenzähler werden die Messwerte aller einzelnen, ohnehin vorhandenen Wohnungszähler softwareseitig zusammengeführt. Der Gesamtverbrauch des Gebäudes wird also nicht mehr physisch, sondern rechnerisch ermittelt.

Gut zu wissen

Der virtuelle Summenzähler ist inzwischen ein etabliertes, von den Netzbetreibern anerkanntes Messkonzept und wird bei den meisten unserer Projekte eingesetzt.

Welche Vorteile das bringt

Der Verzicht auf einen zusätzlichen physischen Zähler spart Installationskosten und -aufwand erheblich. Besonders bei bestehenden Gebäuden mit bereits vorhandener PV-Anlage lässt sich dadurch ein Mieterstromkonzept meist ohne größeren baulichen Eingriff nachrüsten.

Passt das zu jedem Gebäude?

In den allermeisten Fällen ja. Ob der virtuelle Summenzähler für Ihr konkretes Gebäude infrage kommt, hängt von der vorhandenen Zählerinfrastruktur ab – das prüfen wir im Rahmen unserer kostenlosen Erstanalyse.

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